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WM AG Newsletter 15/2013 – Bericht über den VGF (Verband geschlossener Fonds) Summit in Deutschland

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Newsletter 15/2013

20. Februar 2013


Bericht über den VGF (Verband geschlossener Fonds) Summit in Deutschland

 

Sehr geehrte Partner!

Vor kurzem hat in Deutschland der VGF Summit stattgefunden. Bei dieser Veranstaltung wurden auch die Platzierungszahlen für 2012 veröffentlicht. Die Pressemeldung zu der Veranstaltung übermitteln wir Ihnen in diesem Mailing. Im Anhang übermitteln wir Ihnen die VGF Broschüre mit den Branchenkennzahlen.

Weiters hat die WM AG regen Informationsaustausch mit dem fondstelegramm. Das fondstelegramm beschäftigt sich mit dem Markt der Beteiligungsmodelle, seinen Produkten und ihren Emittenten. fondstelegramm möchte Ihr Interesse an dem Informationsportal wecken. Wenn Sie Interesse haben, für eine Probezeit kostenlos freigeschaltet zu werden, dann nehmen Sie bitte mit fondstelegramm Kontakt auf:
Das fondstelegramm hat den VGF Summit besucht und ebenfalls kommentiert. Dieser Beitrag setzt sich mit der Entwicklung des geschlossenen Fonds auseinander und gibt einen Ausblick auf die neue Regulierung durch die AIFM Richtlinie.



PRESSEMITTEILUNG
VGF: 2012 4,5 Mrd. Euro Nettozuflüsse in geschlossene Fonds, Anteil der Profianleger auf ein Drittel gestiegen
VGF Verband Geschlossene Fonds e.V. | Nr. 01/2013

(Berlin/Frankfurt am Main, 05.02.2013) Der VGF Verband Geschlossene Fonds e.V. hat heute in
Frankfurt am Main die Branchenzahlen für das Jahr 2012 vorgestellt.

Demnach wurden 2012 insgesamt 4,5 Mrd. Euro Eigenkapital in geschlossene Fonds investiert. Private Anleger investierten 3,14 Mrd. Euro. Von institutionellen Investoren wurden 1,36 Mrd. Euro in geschlossene Fonds investiert. Der Gesamtmarkt verzeichnet im Vergleich zum Vorjahr einen Rückgang um 23 Prozent (2011: 5,85 Mrd. Euro).
Mit dem eingeworbenen Eigenkapital wurden Sachwertinvestitionen im Volumen von 7,38 Mrd. Euro getätigt. Die Investitionen sanken im Vergleich zum Vorjahr um 25 Prozent (2011: 9,89 Mrd. Euro).
Der Anteil der Privatanleger an den Investitionen in geschlossene Fonds ist gegenüber dem Vorjahr um 35 Prozent zurückgegangen. Sie stellten 2012 70 Prozent des gesamten investierten Eigenkapitals (2011: 82 Prozent). Dagegen steigerten institutionelle Investoren ihr Engagement um 31 Prozent. Ihr Anteil am gesamten investierten Eigenkapital lag 2012 bei 30 Prozent (2011: 18 Prozent).
Immobilien waren auch 2012 die beliebteste Anlageklasse bei den geschlossenen Fonds. Mit 2,05 Mrd. Euro halten Immobilienfonds mit Objekten in Deutschland einen Anteil von 46 Prozent am gesamten investierten Eigenkapital (2011: 38 Prozent). Immobilienfonds mit Objekten im Ausland kamen mit 730 Mio. Euro 2012 auf einen Marktanteil von 16 Prozent (2011: 14 Prozent).
Energiefonds waren 2012 die einzige Assetklasse mit einem nominalen Zuwachs. Anleger investierten 2012 723,2 Mio. Euro und damit 14 Prozent mehr als im Vorjahr (2011: 637,1 Mio. Euro).
Die Ergebnisse der jährlichen Erhebung des VGF spiegeln die besonderen Schwierigkeiten der Branche im zurückliegenden Jahr. Die Emission neuer Fonds wurde maßgeblich von der anhaltenden Unsicherheit zur Umsetzung der europäischen AIFM-Richtlinie in deutsches Recht gebremst. Der Vertrieb wurde zusätzlich erschwert durch die Umsetzung der neuen Anforderungen aus dem Vermögensanlagengesetz zum 1. Juni 2012.
Für 2013 erwartet der Verband, dass die Emissionstätigkeit der Anbieter angesichts des laufenden parlamentarischen Verfahrens zur Umsetzung der AIFM-Richtlinie in deutsches Recht gedämpft bleiben wird, bis alle Anforderungen klar und die notwendigen Prozesse in den Unternehmen etabliert sind.
Hinsichtlich der verschiedenen Anlageklassen zeichnet sich auch für 2013 eine starke Konzentrierung auf die Segmente Immobilien und Energie ab.
Die vollständigen Ergebnisse der Erhebung zu den VGF Branchenzahlen 2012 hat der Verband unter
www.vgf-online.de/statistik/branchenzahlen/ergebnisse-2012.html zum Download bereitgestellt.


Methodik
Befragt wurden die 39 im Verband organisierten Anbieter sowie Fondsanbieter, die in den vergangenen drei Jahren kumuliert mindestens 5 Mio. Euro Eigenkapital platziert haben. Diese 174 Häuser sieht der Verband als dauerhaft präsent an. Sie bilden daher den relevanten Markt der Anbieter geschlossener Fonds. Von diesen haben 111 Unternehmen Daten an den Verband gemeldet. Diese sind die Basis für die vorliegenden Branchenzahlen. Schätzungen und Hochrechnungen nimmt der Verband nicht vor.
Zum VGF Verband Geschlossene Fonds e.V.:
Derzeit vertritt der VGF insgesamt 61 Mitglieder, darunter 39 Anbieter geschlossener Fonds und 22 Fördermitglieder. Die im Verband organisierten Anbieter verwalten zusammen ein Investitionsvolumen von rund 130 Mrd. Euro. Bezogen auf den Gesamtmarkt in Deutschland mit einem verwalteten Fondsvolumen von 195 Mrd. Euro repräsentiert der VGF damit mehr als 66 Prozent des Marktes geschlossener Fonds. Die Mitglieder des Verbands haben im Jahr 2012 Fonds mit einem Volumen von rund 5,09 Mrd. Euro aufgelegt. Bezogen auf das Gesamtemissionsvolumen von 7,3 Mrd. Euro entspricht dies einem Anteil von 70 Prozent.

Mitglieder im VGF sind:
Aquila Capital, Bouwfonds, Buss Capital, BVT Holding, Commerz Real CFB-Fonds, DCM Deutsche Capital Management, DFH Deutsche Fonds Holding, Doric Asset Finance, Dr. Peters, DWS Finanz-Service, FLEX Fonds, GEBAB, Hahn Gruppe, Hamburg Trust, Hannover Leasing, Hansa Treuhand, HCI Capital, Hesse Newman Capital, HGA Capital, HIH Hamburgische Immobilien Handlung, ILG Fonds, IVG Private Funds, Jamestown, KGAL, LHI Leasing, Lloyd Fonds, MPC Münchmeyer Petersen Capital, Next Generation Funds, Nordcapital, One Capital, OwnerShip, Paribus Capital, Real IS, SachsenFonds, Signa Property Funds, US Treuhand, WealthCap - Wealth Management Capital Holding, White Owl, Wölbern Invest

Fördermitglieder im VGF sind:
Aktiva Rechtsanwaltsgesellschaft Steinhauer & Kollegen, Börsen AG Hamburg-Hannover, Caceis Bank Deutschland, Clifford Chance, Cordes + Partner, Deloitte & Touche, Ernst & Young, EPM Fondsmanagement Düsseldorf, GGV Grützmacher/Gravert/Viegener, Heuking Kühn Lüer Wojtek, Heussen Rechtsanwaltsgesellschaft, Integra Treuhandgesellschaft, King & Spalding LLP, Klumpe, Schroeder + Partner Rechtsanwälte, lindenpartners, optegra:hhkl, Riedel & Cie. Consulting, Rödl & Partner, RP Asset Finance Treuhand, Sal. Oppenheim jr. & Cie., TPW Todt & Partner, Watson, Farley & Williams

Pressekontakt:
Kathrin Jäckel
T  +49 (0) 30. 31 80 49 03
M  +49 (0) 177. 30 18 169
E  

Impressum:
Vorstand: Oliver Porr (Vorsitzender), Marc Drießen, Michael Kohl, Reiner Seelheim, Dr. Hubert Spechtenhauser, Dr. Torsten Teichert, Gert Waltenbauer | Hauptgeschäftsführer / Sprecher des Verbandes: Rechtsanwalt Eric Romba

VGF Verband Geschlossene Fonds e.V. / Association of Non-Tradeable Closed-End Funds | www.vgf-online.de | Berlin: Georgenstraße 24 | 10117 Berlin | T +49 (0) 30. 31 80 49 00 | F +49 (0) 30. 32 30 19 79 | | Brüssel: 47 - 51 rue du Luxembourg | 1050 Brüssel | T +32 (0) 2. 550 16 14 | F +32 (0) 2. 550 16 17 | | VGF im Internet: www.vgf-online.de | www.leistungsbilanzportal.de | www.vgf-summit.de | www.kleines-wirtschaftswunder.de

Vereinsregisternummer 23527 Nz Amtsgericht Berlin - Charlottenburg | Steuernummer 27/620/52261 | Partner der BSI Bundesvereinigung Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft | Mitglied des ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss e.V. | Mitglied der BID Bundesarbeitsgemeinschaft Immobilienwirtschaft Deutschland

Stand: 05.02.2013

Der neue Charakter
Liebe Leser!
10.02.2013 von Tilman Welther

Auf dem VGF-Summit wurden vergangene Woche die 2012er Platzierungszahlen der Branche vorgestellt: 4,5 Milliarden Euro! Oje. Gerade mal ein Drittel des Volumens, das der geschlossene Fonds in seinen besten Jahren jährlich binden konnte. 35 Prozent Rückgang beim platzierten Kapital von Privatanlegern gegenüber dem auch schon nicht guten Jahr 2011. Dass die Mitglieder verstärkt institutionelles Geschäft melden und sein Anteil am Platzierungskuchen prozentual zunimmt, konnte das Ergebnis auch nicht mehr retten. Mit institutionellem Geschäft sind es immerhin nur 23 Prozent weniger als im Vorjahr.

Wenn jedoch auf dem Summit hier und da geraunt wurde, nächstes Jahr gäbe es den geschlossenen Fonds und seinen Summit nicht mehr, dann nicht, weil das Platzierungsvolumen auf null gehen wird. Vielmehr steht zu erwarten, dass der geschlossene Fonds seinen Charakter nachhaltig ändert. Der klassische Ein-Objekt-Fonds, zu dem man sich zusammentut, um ein großes Wirtschaftsgut zu finanzieren, dem wird allenfalls noch ein Nischendasein beschert sein. Man arbeitet bereits überwiegend an Asset-Portfolios, zu denen man unterschiedlich strukturierte Zugänge designt.
     
Das ist eine Reaktion auf die Richtungsvorgabe der AIFM-Direktive: Die Produkte müssen stabiler, nicht unbedingt transparenter werden. Die Anforderungen ans Risikomanagement, ans Reporting ans Personal oder an die Verwaltung bringen Kostenbelastungen mit sich, und die lassen sich vielleicht am besten umverteilen, indem man Skaleneffekte über große Portfolien generiert.

Der geschlossen Fonds besinnt sich zwar auf Sachwerte. Das wird seine große Stärke in der nahen Zukunft sein. Er wird sich aber hüten müssen, nicht wegen zu viel Strukturierungskompetenz die Nähe zu seinem Asset zu verlieren.

VGF Summit: Zwischen Krisenfrust und Signalen der Hoffnung, Teil I
Die Zahlen sind eingebrochen. Aber nicht nur die Regulierung ist schuld
10.02.2013 von Beatrix Boutonnet

Geschäftiges Treiben. Für die kleinen Wirtschaftswunder – die geschlossenen Fonds – waren 2012 die Zeiten nicht leichter geworden. Im Gegenteil: Ein massiver Einbruch bei den Absatzzahlen gerade bei den Privatanlegern bringt viele Fondshäuser zunehmend in Bedrängnis. Negativ flankiert wird diese Entwicklung durch viele Regulierungsunsicherheiten und anhaltenden Fondspleiten vor allem im Schiffsbereich. Alles wenig erfreuliche Rahmenbedingungen für die einstige Vorzeige-Asset-Klasse. Dennoch oder vielleicht auch gerade deshalb stieß der diesjährigen Branchengipfel wieder auf reges Interesse. Zwar waren nach Aussagen von Hauptgeschäftsführer Eric Romba etwas weniger Teilnehmer gekommen als im vergangenen Jahr, doch die Räume waren gut gefüllt, die Vorträge sogar extrem gut besucht.

Meet & Greet. Warum treibt es jedes Jahr so viele Initiatoren und Vertriebe nach Frankfurt in das Congress Center? Allein die Zahlen können es nicht mehr sein. Es erscheint ohnehin, als interessierten sie nur noch am Rande. Jeder der Anwesenden wusste bereits im Vorfeld, wie es um die Branche bestellt war. Das Plus in Frankfurt sei – gegenüber allen anderen Veranstaltungen – vor allem der Termin, sagten viele Teilnehmer. Am Anfang des Jahres sei ein sehr guter Zeitpunkt, um über die Zukunft nachzudenken. Und so war es tatsächlich. Die erstaunlich entspannte Atmosphäre beflügelte Stimmung und Gedanken der Teilnehmer. Der tägliche Kampf um Anleger und Marktanteile trat für kurze Zeit in den Hintergrund, man konnte sich ganz auf die aktuellen Themen wie die Regulierung fokussieren. Für viele der Teilnehmer, auch das kam immer wieder zum Ausdruck, lag der Reiz des Summits vor allem in den Vorträgen und den Begegnungen am Rande. Das Treffen sei für sie in erster Linie eine große Kontaktbörse und eine gute Gelegenheit, sich über aktuelle Themen auszutauschen, war immer wieder zu hören. Auch Geschäfte werden dort angebahnt. Vor allem die Anwälte, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater mussten sich auf dem diesjährigen Summit keine Sorgen um mangelnde Beachtung machen.

Zahlenspiele. Und bildete sich die gelebte Realität in den Zahlen ab? An der Abwärtsspirale hat sich trotz des Booms des Sachwerts nichts geändert. 2012 mussten geschlossene Fonds sowohl bei den von Feri erhobenen Zahlen, die die bei der Bafin eingereichten Fonds abbildeten, als auch bei den VGF-Platzierungszahlen einen herben Einbruch hinnehmen. Die Initiatoren schieben die Schuld vor allem auf die Unsicherheiten, die die Regulierung mit sich bringt. Politiker jedoch weisen diese Vorwürfe weit von sich. Sie sehen vor allem die vielen Fonds-Pleiten als Grund für den Nachfrageeinbruch. Dem Argument ist schwer gegenzuhalten in Zeiten, wo immer mehr Bestandsfonds – allen voran die Schiffsfonds – massive Probleme haben. Alle Fonds über einen Kamm zu scheren ist aber ebenso falsch. Und so verbreitete der Verband bei der Zahlenbekanntgabe trotz eines erneuten massiven Rückganges verhaltenen Optimismus. Geschlossene Fonds seien durchaus eine dauerhaft interessante Anlageklasse, sagt Oliver Porr, LHI-Chef und VGF-Vorstandsvorsitzender.

Tatsächlich platziert.
Um eines vorweg zu schicken: Die Zahlen waren schlecht. Aber das war keine Überraschung. Mit 4,5 Milliarden eingesammelten Eigenkapital war 2012 das bisher schwächste Jahr in der Geschichte der geschlossenen Fonds, entspricht es doch einem erneuten Rückgang von 23 Prozent. Besonders die Privatanleger – das ist das Hauptproblem der Branche – zeigten sich immer noch sehr zurückhaltend. Mit 3,14 Milliarden Euro sank ihr Anteil ebenfalls wieder, diesmal um 35 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Interessierter dagegen waren die institutionellen Anbieter. Das werten viele Branchenteilnehmer als gutes Signal, auch wenn das Geschäftsmodell angesichts der komplexen Anforderungen, die das institutionelle Geschäft mit sich bringt, nicht für jeden Fondsinitiator passt. Versicherungen, Pensionskassen und hybride Anlageformen – darunter sind beispielsweise Gelder aus Luxemburger Sicavs zu verstehen, die in geschlossene Fonds fließen – steuerten mit1,36 Milliarden Euro 31 Prozent zum Platzierungsvolumen bei. Zählt man die Kredite hinzu, so lag das Gesamtinvestitionsvolumen bei 7,38 Milliarden Euro. Bemerkenswert dabei ist, dass im vergangenen Jahr das Eigenkapital weniger stark rückläufig war, als das Fondsvolumen. Das zeigt: Die Fonds nahmen weniger Fremdkapital auf als in der Vergangenheit. Ob das allerdings an den sehr schwierigen Finanzierungsbedingungen lag oder bereits im Hinblick auf die Regulierung passierte, kann nur gemutmaßt werden. Ein Blick auf die Einzel-Segmente: Verloren haben alle. Immobilien und der Sektor New Energy kamen noch relativ gut davon, stark eingebrochen dagegen sind Schiffsfonds. Sie gingen um 49 Prozent zurück, in Private-Equity-Fonds investierten Anleger 53 Prozent weniger, Leasingfonds verloren 61 Prozent und Flugzeugfonds 51 Prozent.

Weniger Fondsgestattungen. Das Analysehaus Feri ermittelt parallel zu den VGF-Platzierungszahlen auch die Zahlen der 2012 gestatteten Fonds. Es zeigt sich ein ähnliches Bild wie bei der VGF-Erhebung. Nur noch 190 Fonds erhielten 2012 eine Bafin-Gestattung. Das waren 27 Prozent weniger als im Vorjahr. Das prospektierte Eigenkapital bei den gestatteten Fonds war mit knapp 4,2 Milliarden Euro ebenfalls um 35 Prozent rückläufig. Immobilienfonds – auch das ist wenig verwunderlich – dominierten trotz der inzwischen sehr hohen Einkaufspreise auf vielen Märkten. 66 Fonds mit einem Eigenkapital von knapp 2,3 Milliarden Euro wurden genehmigt. Im Jahr zuvor waren es noch 76 Fonds. Auf den New Energy Bereich entfielen 61 Fonds. Das bedeutet einen Rückgang um 26 Prozent. Das Eigenkapitalvolumen lag mit 681,9 Millionen Euro deutlich geringer als bei Immobilien. New Energy Fonds waren aber historisch immer kleinvolumiger. Am drittstärksten sind inzwischen die Spezialitätenfonds: 37 Fonds kamen in diesem Segment mit einem gestatteten Eigenkapitalvolumen von 546,8 Millionen Euro auf den Markt. Diese Entwicklung sollte im Auge behalten werden, tummelten sich doch gerade in diesem Segment viele der Problemfonds. Feri erklärt den Rückgang mit der Regulierung: „Die Unsicherheiten im letzten Jahr bezüglich der geplanten Regulierung durch die AIFM-Richtlinie dürften einen hohen Anteil am Rückgang gestatteter Fonds haben“, glaubt Wolfgang Kubatzki, Mitglied der Geschäftsleitung der Feri Euro Rating.

Suche nach Günden. Die Rahmenbedingungen für geschlossene Fonds sind schwierig. Daran besteht kein Zweifel. Doch gerade das ungewisse Investitionsklima spricht für Sachwerte. Ein kurzer Blick darauf: Die von EZB Präsident Mario Draghi zum Schutz des Euros ergriffenen Maßnahmen haben den drohenden Zusammenbruch des Euros zwar einstweilen verhindert. Die Eurozone steht aber immer noch vor beachtlichen Herausforderungen. Auch die US-Regierung hat den Absturz des Landes durch die Fiskalklippe noch in letzter Minute verhindern können. Allerdings stehen die Verhandlungen zur Verabschiedung einer Schuldenobergrenze und einer „Sequestrierung“, also der automatische Haushaltskürzungen, wenn keine einvernehmliche Lösung erfolgt, noch aus. In China, Hauptmotor der Weltwirtschaft, kämpft die Regierung weiterhin gegen das verlangsamte Wirtschaftswachstum an. Angesichts dieser vielen Unsicherheitsfaktoren haben geschlossene Fonds als indirekte Sachwertanlagen durchaus ihre Berechtigung im Anleger-Portfolio, diese Aussage durchdrang den ganzen Summit. Anleger – private wie institutionelle – stecken nämlich durchaus auch in einem ganz anderen Dilemma: Einerseits steht ein Großteil der Weltwirtschaft am Rande einer Rezession, andererseits haben sie mit geld- und finanzpolitischen Interventionsmaßnahmen in noch nie da gewesenem Umfang zu kämpfen. Wo also das Geld sicher anlegen? Das vergangene Jahr sei daher stark von Sondereinflüssen geprägt gewesen, bestätigt auch Porr. Gerade die Euroschuldenkrise habe für Verunsicherung bei Privatanlegern geführt. Ein Lichtblick aber sei inzwischen wieder sichtbar: Die Dezember-Zahlen waren wieder besser. Dieser Trend habe sich im Januar fortgesetzt, bestätigt auch Romba. Genaue Zahlen allerdings konnte der VGF-Sprecher noch nicht nennen, es seien aber die Rückmeldungen, die man von den Häusern und den Vertriebe im Laufe des Januars bekommen habe.

Top Ten. Noch ein Blick auf das Ranking. Nach platziertem Eigenkapital lag die Bonner IVG mit 430 Millionen Euro an erster Stelle. Auf Platz zwei folgte Signa mit 421 Millionen. Das erstaunt auf den ersten Blick, denn über das Jahr war wenig von diesen Initiatoren zu hören. Woher kamen dann die guten Zahlen? Sie gingen vor allem auf deren Hybrid-Produkte zurück. Diese wiederum wurden nicht von allen Initiatoren gemeldet. Das macht deutlich: Die Vergleichbarkeit der Zahlen ist inzwischen bei geschlossenen Fonds angesichts der Bandbreite der möglichen Produkte schwieriger geworden und muss genau hinterfragt werden. Nächstes Emissionshaus im Ranking war die KGAL mit 405 Millionen Euro, die Real I.S. folgte mit 228 Millionen Euro. Auf den nächsten Plätzen kamen Fairvesta mit 176, Jamestown mit 172, Wealth Cap mit 135, POC mit 112, die DWS mit 108 und Hannover Leasing mit 107 Millionen Euro. Für viel Aufsehen sorgte Scope-Chef Florian Schoeller, der bei dem Panel zur neuen Fondswelt auf die bedenkliche Entwicklung bei den „Top Ten“ hinwies. Mit seinem Statement, er würde vier der darin vertretenen Initiatoren kein Geld anvertrauen, sorgte er für viel Diskussionsstoff. Die Namen konnte Moderator Thomas List von der Börsenzeitung dem in Marketingdingen sehr versierten Schoeller trotz mehrfacher Nachfrage nicht entlocken. Unrecht hat Schoeller aber mit seinem Statement vom Grunde her nicht. Größe ist kein Garant für Qualität und so waren unter den Top-Ten durchaus ein paar vom Geschäftsmodell zu hinterfragende Gesellschaften enthalten.

VGF Summit: Zwischen Krisenfrust und Signalen der Hoffnung, Teil II
Viele Gespräche, einige Lösungsansätze, und ein Blick in die Zukunft
10.02.2013 von Beatrix Boutonnet

Ausweichmöglichkeiten. Auch darüber wurde viel diskutiert: Das klassische KG-Modell verliert seit der Regulierung rapide an Beliebtheit. Neue Strukturierungsmodelle – allen voran Anleihen – haben Hochkonjunktur, will man so doch dem engen Regulierungskorsett und den damit verbundenen hohen Kosten entgehen. Anleihen unterliegen bis dato noch nicht der Regulierung. Das macht sie für viele Fondshäuser attraktiv. Doch auch die Variante Kapital über festverzinsliche Wertpapiere einzuwerben ist nicht ungefährlich. Denn der Erfolg steht und fällt mit der Ertragskraft des Unternehmens und der Qualität des Assets. Und noch etwas sollte bedenklich stimmen: Aus Berlin dringen ganz deutliche Signale, dass kein Anlageprodukt in Zukunft unreguliert bleiben wird. Ab 2014 ist davon auszugehen, dass Anleihen beim BMF im Fokus stehen, das wurde bereits mehrfach von Politikvertretern angesprochen. Neben neuen Strukturierungsmodellen suchen Initiatoren seit dem Anlegerrückgang ebenfalls nach neuen – möglichst sexy – Ideen, um die abtrünnigen Anleger so wieder zu begeistern und für geschlossene Fonds ins Boot zu holen. Den Ideen sind dank der Regulierungsüberarbeitung wohl kaum mehr Grenzen gesetzt, solange es sich um einen Sachwert handelt. Und so sieht der VGF Infrastruktur, Elektromobilität aber auch New Energy als gute Themen der Zukunft. Immobilien bleiben weiterhin top, langsam werden auch wieder die USA als Investitionsland interessant. Wind- und Solar bleibt ebenfalls im Fokus. Dr. Peters plant einen neuen A380 Flugzeugfonds, Paribus setzt weiter auf Lokomotiven, diversifiziert aber breiter.

Regulierung. Das Hauptthema des diesjährigen Summits war die Regulierung. Es gab viele, viele Gespräche zwischen allen Beteiligten. Hoffnungen wurden geschürt, brachten aber nicht immer Lösungen. Denn eines wurde klar: Es herrscht gerade im Hinblick auf die Regulierung noch viel Ahnungs- und Ratlosigkeit. (fondstelegramm bringt nächste Woche einen Artikel zum aktuellen Regulierungstand). Kein Wunder: Die Regulierung ist inzwischen so komplex und unübersichtlich, dass sich viele erst noch richtig einarbeiten müssen, auch wenn die meisten Initiatoren sich schon mit dem Thema befasst haben. Das ergab eine Umfrage von Optegra. Die Regulierung in Fondshäusern umzusetzen, sei ein Full-Time Job und nicht nebenbei zu erledigen, bestätigt auch Johannes Nölke Partner bei Optegra. Es sind vor allem die hohen Kosten der Regulierung, die viele abschrecken. Kleine Anbieter fürchten um ihre Existenz. Ein kurzer Blick auf die Zahlen: Fondsmanager schätzen dass die die gesamte Fondsbranche europaweit bis zu 1,9 Milliarden Euro aufbringen muss, um ihre Produkte AIFM-konform zu machen. Für Deutschland geht das Bundesfinanzministerium von gut 60 Millionen Euro aus, die Fondsbranche selbst taxiert die Summe mit 70 bis 80 Millionen. Diese Summen wollen angesichts der Nachfrageflaute und der hohen Preise bei den Assets erst einmal verdient sein. Problematisch bei der Regulierung ist auch, dass das Regelwerk eigentlich grundverschiedene Anlagevehikel über einen Kamm schert, und für sie alle einen gemeinsamen Nenner finden muss. Das ist fast unlösbar. Und so dürfte am Ende – wie schon oft bei Gesetzen – jede Produktgattung ein bisschen, aber nicht wirklich produktgenau und damit effizient reguliert werden, befürchten Kenner der Materie. Zwar begrüßte die Branche, allen voran die VGF-Vertreter, auf dem Summit die neue Regulierung, sie machte aber auch klar, dass sich die Fondsanbieter in den kommenden Monaten auf eine neue Welt einstellen müssen. Eine Reihe von Produkten und Anbietern, die gewisse Standards nicht erfüllen, werden vom Markt verschwinden. Viele, die heute noch dabei seien, würden aufgeben, neue hinzukommen, sagte Romba. Nächstes Jahr hätte man dann definitiv eine veränderte Welt. Es sieht aber ganz danach aus, als dass sich dann mehr und mehr Geschäft in immer weniger Händen konzentrieren wird. Ob das gut ist, sei dahin gestellt. Für mehr Transparenz kann das AIFM-Umsetzungsgesetz aber sorgen. Ob allerdings die Regulierung reicht, das zerstörte Anlegervertrauen wieder herzustellen, ist offen. Denn trotz strengen Korsetts, wiegen Berlin und Brüssel die Anleger in der Scheinsicherheit, es würde von nun an weniger Betrüger und Problemfälle geben. Das stimmt so nicht. Zwar gelten dann einheitliche und strengere Regeln, doch ein Allheilmittel ist das neue Regelwerk natürlich nicht, schon gar nicht gegen Betrüger. Viele Probleme der Krise kamen ja aus dem regulierten Markt. Die Branche wird sich aber so oder so dem Ergebnis des AIFM-Umsetzungsverfahrens beugen müssen. Also zeigen sich derzeit alle gesprächsbereit, arbeiten an der gemeinsamen Lernkurve und stellen aber gleichzeitig auch vorsichtig ihre Bedingungen.

Zunkunft. „2013 wird ein gutes Jahr“ – diese Aussage wollten alle gerne hören, doch dazu hinreißen, ließ sich weder der Verband noch die Teilnehmer. Zwar sehe es so aus, als habe sich die Lage im Segment der Privatanleger wieder etwas stabilisiert, so Porr, doch könne er nicht sagen, wie 2013 tatsächlich verlaufe. Das erste Halbjahr könne recht ordentlich werden, glaubt auch Romba. Der Absatz im zweiten Halbjahr allerdings hänge vor allem davon ab, wie sich die Regulierungsthemen entwickeln werden.

fondstelegramm-Meinung. Die Stimmung auf dem Summit war eigentlich gut. Viele haben sich mit der Lage abgefunden. Sie wissen, dass Berlin und Brüssel ernst machen. Durchgreifen gegen die Zocker der Finanzbranche, das kommt bei Anlegern gut an. In Deutschland ist ja Wahljahr. Die Fondsbranche jedenfalls hat die Regulierung und die Nachfragezurückhaltung kräftig durcheinander gewirbelt. Viele Initiatoren und Vertriebe sind allerdings weder unbeteiligt noch unschuldig an dem schlechten Ruf. Zu heftig haben sie in den letzten Jahren an den Parametern gedreht, das Asset-Management dabei vernachlässigt und sich nur an der Rendite ausgerichtet. Damit haben sie nicht nur ihre eigenen Häuser gefährdet, sondern auch die seriös arbeitenden Initiatoren und damit das gesamte Image der Fondsbranche geschädigt. Nun ist für die neue Fonds-Welt der Druck der Öffentlichkeit natürlich umso höher. Das schwer zu löschende Bild der vielen Fondspleiten fällt der Branche gerade jetzt ungünstigerweise besonders heftig vor die Füße. Und so geht inzwischen nicht mehr um möglichst viel Umsatz, sondern vor allem darum, wie Glaubwürdigkeit und Reputation bei den Fonds und den Emissionshäusern verbessert werden können. Alle wissen auch, die Provisions-Highfligher- und Rendite-Turbo-Tage gehören der Vergangenheit an. Renditeversprechen von acht oder neun Prozent werden nicht mehr erreichbar seien. Bereits eine sechs vor dem Komma – jahrelang selbstauferlegte Marketing-Pflicht – ist bei vielen Produkten nicht mehr drin. Das müssen sich Anbieter, Vertriebe und Initiatoren klar machen. Alles zusammen wird dazu führen, dass die Branche um einen kompletten Turn-Around nicht herumkommen wird, so ungelegen das zeitlich wohl vielen Emissionshäusern auch kommen mag. Eine derartige Umstrukturierung ist natürlich per se mit vielen Risiken und Kosten verbunden – und bei der derzeitigen fragilen Wirtschaftssituation umso problematischer. Doch alles beizubehalten wäre noch schlimmer und reine Augenwischerei auf Kosten der Anleger. Einen saftigen Denkzettel hat die Fondsbranche auf dem Summit erneut bekommen. Nun sehnt sie sich endlich aus dem Tal der Depressionen zu kommen und arbeitet dafür hart. Daher war der Branchengipfel nicht wie erwartet ein Summit der Depressionen, sondern durchaus ein ernst zu nehmendes Arbeitstreffen. Historische Momente und handfeste Skandale gab es diesmal nicht, auch waren die großen Auftritte der Vergangenheit passe. Diese neue Bescheidenheit tut der Branche gut.

Es gibt kleine Anzeichen von Optimismus, doch auf dem Summit wurde auch klar: Es wird noch etwas dauern, bis die Branche aus dem tiefen Tal herauskommt. Oben wird dann eine andere Welt warten. Auf die gilt es, sich aber schon jetzt vorzubereiten.
 

Wir hoffen Sie am 1. Wiener Immobilien Summit zu sehen.

Einladung Wiener Immobilien Summit 2013

am 20. März 2013 um 14 Uhr im Renaissance Hotel Wien, Ungargasse 60. 1030 Wien

 

An diesem Tag dürfen wir Ihnen drei neuen Beteiligungsangebote sowie aktuelle Immobilienprodukte vorstellen:

•    Die Wienwert-Polizze: Veranlagung in Wiener Top-Immobilien über eine fondsgebundene Lebensversicherung.
•    Die Wienwert-Immobilienanleihe: Renditestarke, festverzinsliche Veranlagungsmöglichkeit
     für private und institutionelle Investoren
•    Die 1. Wienwert Immobilien-KG-Beteiligung: Geschlossener Objektfonds mit nachhaltigem Gewinnpotenzial

Seien Sie unser Gast und erfahren Sie alles über die neuen Immobilienveranlagungen und wie Ihre Kunden und Sie davon jetzt profitieren können!

Gerne können Sie auch Ihre wichtigsten Kunden mitnehmen.

Wann: 20. März 2013
Uhrzeit: 14 Uhr
Ort: Renaissance Hotel Wien, Ungargasse 60. 1030 Wien


14:00 -- 14:30 Uhr    Empfang
14:30 -- 15:00 Uhr    Begrüßung, Zahlen - Daten - Fakten
15:00 -- 15:20 Uhr    Der Wiener Immobilienmarkt
15:20 -- 15:40 Uhr    Die Wienwert Immobilien Anleihe
15:40 -- 16:00 Uhr    1. Wienwert Immobilien KG Beteiligung
16:00 – 16.20 Uhr    Pause
16:20 – 16:40 Uhr    Die Wienwert Immobilien Polizze
16:40 – 17:00 Uhr    Vorsorgewohnung im Wiener Stilhaus
17:00 – 17:20 Uhr    Vertriebsunterstützung durch Wienwert & WM AG
17:20 – 18:00 Uhr    Fragen & Diskussion
ab 18:00 Uhr           Ausklang mit Buffet


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