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WM AG Newsletter 77/2018 – Neue Biosolarzelle produziert Wasserstoff

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Newsletter 77/2018

01. Oktober 2018

Neue Biosolarzelle produziert Wasserstoff

  

Sehr geehrte Damen und Herren!

Ein internationales Forscherteam mit RUB-Beteiligung hat molekulare Bausteine von Pflanzen und Mikroorganismen in einer Biosolarzelle kombiniert, sodass sie Lichtenergie ohne Umwege zur Produktion von Wasserstoff nutzen konnten.

In der Natur kommt diese Kombination so nicht vor: Pflanzen können zwar Lichtenergie nutzen, um Kohlendioxid in Biomasse zu verwandeln, aber keinen Wasserstoff produzieren. Manche Bakterien hingegen können Wasserstoff produzieren, aber nicht direkt mithilfe von Lichtenergie.

„Von der Kombination der beiden Prozesse erhoffen wir uns langfristig eine nachhaltige Herstellung des potenziellen Energieträgers Wasserstoff“, sagt Privatdozent Dr. Marc Nowaczyk vom Lehrstuhl Biochemie der Pflanzen der Ruhr-Universität Bochum.

Die Ergebnisse beschreibt ein Team um Dr. Erwin Reisner von der University of Cambridge gemeinsam mit Marc Nowaczyk und Dr. Adrian Ruff vom Bochumer Zentrum für Elektrochemie in der Zeitschrift „Nature Energy“, online veröffentlicht am 3. September 2018.

Bausteine aus Bakterien

Die hocheffizienten Komponenten zur Lichtumwandlung, die sogenannten Photosysteme, isolierten die Forscher aus Cyanobakterien, die wie Pflanzen Licht als Energiequelle nutzen können. Die Komponente zur Wasserstoffproduktion – ein Enzym namens Hydrogenase – gewannen sie aus Bakterien, die unter sauerstoffarmen Bedingungen leben. Diese Bausteine kombinierten sie mit Redoxpolymeren, die die Energie von den lichtaktiven Elementen zu einer Elektrode weiterleiteten, welche die Wasserstoffproduktion antrieb.

„So konnten wir erstmals eine Biosolarzelle entwickeln, die direkt einen chemischen Energieträger, in unserem Fall Wasserstoff, erzeugt“, resümiert Adrian Ruff.

Komponenten leicht austauschbar

Der modulare Aufbau des Systems ermöglicht einen einfachen Austausch der biologischen und chemischen Bauteile, sodass einzelne Komponenten weiter optimiert oder durch neue Funktionen ersetzt werden können. „Unser molekularer Legokasten bietet vielfältige Möglichkeiten für zukünftige Anwendungen“, sagt Marc Nowaczyk. „Denkbar wäre es zum Beispiel, flüssige Energieträger auf der Basis von Kohlenstoff aus dem klimaschädlichen Kohlendioxid herzustellen.“

  

Die WM AG bietet Ihnen und Ihren Kunden folgende Möglichkeiten in den Zukunftsmarkt „Erneuerbare Energien“ zu investieren.

AL Energie Effizienz Handels GmbH

Segment: Energieeffizienz, Regelenergie, Energiebedarfsanlagen

Mindestbeteiligung: ab 2.500 Euro

Renditeerwartung: bis zu 6,7% p.a.

 

PV Plus Nachrangdarlehen 

Segment: Finanzierung von PV Anlagen

Mindestbeteiligung: ab 500 Euro bis max. 20.000 Euro je Investor

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Segment: Photovoltaik, Wasserkraft, Windkraft, Energieeffizienz

AIF mit EU Paßporting

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Renditeerwartung: ca. 4%

 

Österreich im Rampenlicht der europäischen Energiepolitik

EU-Ministerrat überlegt, die dreckigsten Kohlekraftwerke Europas weiter zu subventionieren

In LInz kommen soeben die europäischen Energieminister zusammen und verhandeln über weitere Subventionen für Kohle- und Atomkraftwerke. „Im Rahmen der EU-Ratspräsidentschaft muss Österreich sein ganzes Verhandlungsgeschick einsetzen, damit endlich das Ende des fossilen und atomaren Zeitalters eingeleitet werden kann“, fordert Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft, und setzt fort: „Die Abwärtsspirale des Windkraftausbaus in Europa muss jetzt entschieden beendet werden.“

Am 17. und 18. September wird Linz zum Zentrum der europäischen Energiepolitik. Österreich hat im Rahmen der EU-Ratspräsidentschaft die Aufgabe für die Neugestaltung des Marktdesigns der Stromerzeugung eine europäische Mehrheit zu finden. „Auch wenn die Positionen zwischen Staaten wie Schweden und Dänemark auf der einen Seite und Polen und Tschechien auf der anderen Seite sehr weit auseinander liegen, muss eines klar sein: Das Ergebnis kann nur in eine Richtung gehen. Europa muss sich endlich von einem Strommarkt verabschieden, der Kohle- und Atomkraftwerke bevorzugt“, erklärt Moidl.

Subventionen für Kohle und Atom müssen jetzt beendet werden

Ein zentraler Punkt in den Verhandlungen in Linz werden die zukünftigen und bestehenden Kapazitätsmechanismen sein. Eigentlich soll dieses Instrument die Versorgungssicherheit garantieren. In der Realität wurde und wird es aber missbraucht um alten Kohle- und Atomkraftwerken ein Einkommen zu garantieren. „Diese Praxis muss beendet werden“, fordert Moidl und weist auf die drei wesentlichsten Punkte dabei hin:

Kapazitätsmechanismen dürfen in Zukunft nur dann eingeführt werden, wenn diese nach einer europaweiten Analyse
        (Prüfung) als unbedingt nötig erscheinen.

Nach dieser Regelung müssen auch alle bestehenden Mechanismen überprüft werden.

Kraftwerke, die über einen Kapazitätsmechanismus Geld bekommen, dürfen nicht mehr als 550 g CO2/kWh ausstoßen.

Europäische Windkraft in der Abwärtsspirale

In den letzten Jahren wurde die Situation für den Ausbau der Windkraft in Europa sukzessive erschwert. So ist es kein Wunder, dass die erst kürzlich vom europäischen Windkraft-Verband WindEurope veröffentlichten Halbjahreszahlen einen dramatischen Einbruch des Ausbaus in ganz Europa um 26 % von 2017 auf 2018 ausweisen. So geht auch in Deutschland die Marktdestabilisierung der Windbranche, die durch die Einführung der Ausschreibungen angestoßen wurden, mit der Kürzung von mehreren tausend Arbeitsplätzen leider weiter. 

Der derzeitige deutsch-österreichische Strommarkt bewirkt bei negativen Börsenpreisen zusätzlich ein oftmaliges Abschalten von Windkraftwerken, während Kohlekraftwerke ungebremst weiterlaufen. Somit wird in Europa deutlich weniger erneuerbarer Strom produziert als eigentlich möglich wäre. 

„Ein auf die erneuerbaren Energien abgestimmtes Marktdesign ist dringend nötig und muss die Benachteiligung der erneuerbaren Energien in Europa endlich beenden“, so Moidl und ergänzt abschließend: „Der erste Schritt muss jetzt sein die Kapazitätsmechanismen zu flexibilisieren und neu zu regeln und fit für eine erneuerbare Stromerzeugung zu machen.“

Quelle   IG Windkraft 2018 

  

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