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WM AG Newsletter 75/2018 – Photovoltaic Austria präsentiert Konzept zur Photovoltaikförderung

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Newsletter 75/2018

24. September 2018

Photovoltaic Austria präsentiert Konzept zur Photovoltaikförderung 

 

Sehr geehrte Damen und Herren!

15 GWp installierte PV-Leistung im Jahr 2030 –  Photovoltaik liefert größten Zuwachs zur sauberen Energiezukunft Österreichs.

Der Bundesverband Photovoltaic Austria (PVA) veröffentlichte heute sein Konzept zur Umsetzung des, von der Bundesregierung angekündigten, 100.000 Dächer- und Speicherprogramms. Das nun vorgestellte Konzept soll als Unterstützung für die Ausgestaltung der Rahmenbedingungen und als Leitfaden für die zukünftigen Fördersysteme für Photovoltaik und Stromspeicher dienen. Das übergeordnete Ziel ist 100% sauberer Strom bis 2030. DI Vera Immitzer, Generalsekretärin des PVA: „Die 100 prozentige Stromversorgung aus erneuerbaren Energiequellen ist unumgänglich und auch verwirklichbar. Die Photovoltaik wird etwa 15 GWp Leistung zu dieser Versorgung bereitstellen und damit den größten Zuwachs der erneuerbaren Energien leisten können. Die Rahmenbedingungen sind zur Zielerreichung jedoch umfassend anzupassen, um die notwendigen Investitionen auszulösen“.

Um das ambitionierte Ziel von 100 % sauberen Stroms in den nächsten 12 Jahren zu erreichen, ist ein unverzügliches und engagiertes Vorgehen, auch von Seiten der Bundesregierung, unabdingbar. Der PVA präsentiert in seinem vorliegenden Konzept die dazu notwendigen Voraussetzungen und Maßnahmen im Photovoltaik- und Speicherbereich. Die vorgestellten Rahmenbedingungen stellen ein ineinandergreifendes System dar, in dem alle Maßnahmen gleichwertig berücksichtigt werden müssen. Die wichtigsten Punkte reichen von Anreizsystemen, einfache Handhabung über Bauvorgaben und neue Betriebs- und Finanzierungskonzepte bis hin zu Bewusstseinsbildung und Öffentlichkeitsarbeit. Das Herzstück des Konzepts stellt das erarbeitete Fördersystem dar. 

„Die wichtigsten Eckpunkte unserer Anforderungen an ein neues Fördersystem sind gute Planbarkeit, Effizienz sowie eine unbürokratische Handhabung sowohl für Private als auch für Gewerbebetriebe.“, so Immitzer weiter. Nur durch die Kombination aus einer Vielfalt von Faktoren können die, für dieses ambitionierte Vorhaben, notwendigen Grundlagen für Investitionen geschaffen werden. Der PVA steht mit seinen Mitgliedern für eine umfassende Planung der Details des erforderlichen Maßnahmen-Mixes zur Verfügung und hofft auf eine gute und intensive Zusammenarbeit mit den zuständigen Entscheidungsträgern.

Die Management Summary des Konzepts finden Sie auf der Homepage des PVA unter www.pvaustria.at/konzept

Quelle   Bundesverband Photovoltaic Austria 2018 

 

Die WM AG bietet Ihnen und Ihren Kunden folgende Möglichkeiten in den Zukunftsmarkt „Erneuerbare Energien“ zu investieren.

AL Energie Effizienz Handels GmbH

Segment: Energieeffizienz, Regelenergie, Energiebedarfsanlagen

Mindestbeteiligung: ab 2.500 Euro

Renditeerwartung: bis zu 6,7% p.a.

 

PV Plus Nachrangdarlehen 

Segment: Finanzierung von PV Anlagen

Mindestbeteiligung: ab 500 Euro bis max. 20.000 Euro je Investor

Renditeerwartung: 4% p.a. bei einer Laufzeit von 4 Quartalen

 

WM Sachwert Fund

Segment: Photovoltaik, Wasserkraft, Windkraft, Energieeffizienz

AIF mit EU Paßporting

Renditeerwartung: ca. 5%

 

WM Neue Energien Sachwert Polizze

Segment: Photovoltaik, Wasserkraft, Windkraft, Energieeffizienz

Mindestbeteiligung: ab 2.500 Euro oder 50 Euro monatlich

Renditeerwartung: ca. 4%

 

Österreich im Rampenlicht der europäischen Energiepolitik

EU-Ministerrat überlegt, die dreckigsten Kohlekraftwerke Europas weiter zu subventionieren

In LInz kommen soeben die europäischen Energieminister zusammen und verhandeln über weitere Subventionen für Kohle- und Atomkraftwerke. „Im Rahmen der EU-Ratspräsidentschaft muss Österreich sein ganzes Verhandlungsgeschick einsetzen, damit endlich das Ende des fossilen und atomaren Zeitalters eingeleitet werden kann“, fordert Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft, und setzt fort: „Die Abwärtsspirale des Windkraftausbaus in Europa muss jetzt entschieden beendet werden.“

Am 17. und 18. September wird Linz zum Zentrum der europäischen Energiepolitik. Österreich hat im Rahmen der EU-Ratspräsidentschaft die Aufgabe für die Neugestaltung des Marktdesigns der Stromerzeugung eine europäische Mehrheit zu finden. „Auch wenn die Positionen zwischen Staaten wie Schweden und Dänemark auf der einen Seite und Polen und Tschechien auf der anderen Seite sehr weit auseinander liegen, muss eines klar sein: Das Ergebnis kann nur in eine Richtung gehen. Europa muss sich endlich von einem Strommarkt verabschieden, der Kohle- und Atomkraftwerke bevorzugt“, erklärt Moidl.

Subventionen für Kohle und Atom müssen jetzt beendet werden

Ein zentraler Punkt in den Verhandlungen in Linz werden die zukünftigen und bestehenden Kapazitätsmechanismen sein. Eigentlich soll dieses Instrument die Versorgungssicherheit garantieren. In der Realität wurde und wird es aber missbraucht um alten Kohle- und Atomkraftwerken ein Einkommen zu garantieren. „Diese Praxis muss beendet werden“, fordert Moidl und weist auf die drei wesentlichsten Punkte dabei hin:

Kapazitätsmechanismen dürfen in Zukunft nur dann eingeführt werden, wenn diese nach einer europaweiten Analyse 
        (Prüfung) als unbedingt nötig erscheinen.

Nach dieser Regelung müssen auch alle bestehenden Mechanismen überprüft werden.

Kraftwerke, die über einen Kapazitätsmechanismus Geld bekommen, dürfen nicht mehr als 550 g CO2/kWh ausstoßen.

Europäische Windkraft in der Abwärtsspirale

In den letzten Jahren wurde die Situation für den Ausbau der Windkraft in Europa sukzessive erschwert. So ist es kein Wunder, dass die erst kürzlich vom europäischen Windkraft-Verband WindEurope veröffentlichten Halbjahreszahlen einen dramatischen Einbruch des Ausbaus in ganz Europa um 26 % von 2017 auf 2018 ausweisen. So geht auch in Deutschland die Marktdestabilisierung der Windbranche, die durch die Einführung der Ausschreibungen angestoßen wurden, mit der Kürzung von mehreren tausend Arbeitsplätzen leider weiter. 

Der derzeitige deutsch-österreichische Strommarkt bewirkt bei negativen Börsenpreisen zusätzlich ein oftmaliges Abschalten von Windkraftwerken, während Kohlekraftwerke ungebremst weiterlaufen. Somit wird in Europa deutlich weniger erneuerbarer Strom produziert als eigentlich möglich wäre. 

„Ein auf die erneuerbaren Energien abgestimmtes Marktdesign ist dringend nötig und muss die Benachteiligung der erneuerbaren Energien in Europa endlich beenden“, so Moidl und ergänzt abschließend: „Der erste Schritt muss jetzt sein die Kapazitätsmechanismen zu flexibilisieren und neu zu regeln und fit für eine erneuerbare Stromerzeugung zu machen.“

Quelle   IG Windkraft 2018 

 

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