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WM AG Newsletter 31/2018 – Energiewende: Österreich weltweit unter den Top 10

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Newsletter 31/2018

23. April 2018

Energiewende: Österreich weltweit unter den Top 10

 

Sehr geehrte Damen und Herren!

Neuer Energiewende-Index von World Economic Forum und McKinsey: Österreich besser als Deutschland – Platz 8 von weltweit 114 untersuchten Ländern.

Österreich hat in der Energiewende den vermeintlichen Musterschüler Deutschland überholt. Im Gesamtranking eines neuen globalen Energiewende-Index belegt Österreich den achten Platz von 114 untersuchten Ländern. Besser schneiden nur Großbritannien, die Niederlande, Dänemark, Finnland, die Schweiz, Norwegen und der weltweite Spitzenreiter Schweden ab. Deutschland liegt in diesem Vergleich nur auf Platz 16. Für den neuen Energiewende-Index (Energy Transition Index, ETI) hat die Unternehmensberatung McKinsey & Company in Zusammenarbeit mit dem World Economic Forum den Status der Energiewende in 114 Ländern anhand von 40 Indikatoren ermittelt. 

Die Bewertung der Länder erfolgt in dem Index anhand zweier gleich gewichteter Faktoren: der „Transition Readiness“ und der „System Performance“. Wie gut ein Land, im jeweiligen Bereich aufgestellt ist, wird in Prozent gemessen. In beiden Bereichen erzielt Österreich ein Ergebnis von circa 69 Prozent. Im Bereich „Transition Readiness“ liegt Österreich damit im weltweiten Vergleich sogar auf Platz 5. Dieser Faktor berücksichtigt die politischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Ausgangsbedingungen für eine erfolgreiche Umsetzung der Energiewende. Kriterien hier sind unter anderem die Verfügbarkeit von Investitionen, effektive Regulierung, politisches Engagement und die Flexibilität des derzeitigen Energiesystems.

Im Bereich erneuerbare Energien ist Österreich überlegen

Gerade im Bereich erneuerbare Energien hat Österreich gegenüber Deutschland und zahlreichen anderen europäischen Nachbarländern einen wesentlichen Vorteil: Das Land profitiert von seiner natürlichen Ausstattung mit viel Wasserkraft. Dadurch können die CO2-Emissionen niedrig gehalten werden, ohne dass dafür so große Investitionen nötig wären wie in anderen Ländern. Trotzdem ist Österreichs CO2-Ausstoß relativ hoch – ein Problem, das die meisten entwickelten Volkswirtschaften haben. Im Bereich „System Performance“ befindet sich Österreich deswegen mit 69,4 Prozent nur auf Platz 20. Dieser Indikator misst den Fortschritt der Energiewende in den Dimensionen Umwelt- und Klimaschutz, Wirtschaftlichkeit und Versorgungssicherheit. Das etwas schwächere Abschneiden liegt zudem an Österreichs Abhängigkeit von Energieimporten.

Insgesamt profitiert Österreich von seinem flexiblen, emissionsarmen Stromsystem. Darauf allein kann sich die Bundesrepublik aber nicht verlassen. Die Ausgangslage für eine weitere Senkung der Emissionen ist der Analyse zufolge gut, da die Elektrifizierung anderer Sektoren durch ein emissionsarmes Stromsystem unterstützt wird. Der Vergleich mit anderen Ländern zeigt: Diese Übergänge sind nicht einfach, sie erfordern einen koordinierten Ansatz. Zur Orientierung könnten die Länder Schweden und Norwegen (Plätze 1 und 2) als Vorbilder dienen, die beide ebenfalls mit einer großen Menge an natürlichen Ressourcen ausgestattet sind.

Hintergrund und Methodik 

Der Energy Transition Index (ETI) wurde 2018 von McKinsey in Zusammenarbeit mit dem Weltwirtschaftsforum zum
       ersten Mal für 114 Länder erhoben. Ähnlich dem Energiewende-Index Deutschland misst er anhand von 40 Indikatoren
       den jeweiligen Status der Energiewende („System Performance“) sowie die politischen, ökonomischen und gesell-
       schaftlichen Ausgangsbedingungen für eine erfolgreiche Umsetzung („Transition Readiness“).
       Alle Ergebnisse finden Sie hier.

Seit 2012 analysiert McKinsey bereits auch den Status der Energiewende in Deutschland. Einen detaillierten
       Überblick über diesen Index und die untersuchten Indikatoren finden Sie hier.

  

Die WM AG bietet Ihnen und Ihren Kunden folgende Möglichkeiten in den Zukunftsmarkt „Erneuerbare Energien“ zu investieren.

AL Energie Effizienz Handels GmbH

Segment: Energieeffizienz, Regelenergie, Energiebedarfsanlagen

Mindestbeteiligung: ab 2.500 Euro

Renditeerwartung; 6,7% p.a.

 

PV Plus Nachrangdarlehen 

Segment: Finanzierung von PV Anlagen

Mindestbeteiligung: ab 500 Euro bis max. 20.000 Euro je Investor

Renditeerwartung;  4% p.a. bei einer Laufzeit von 4 Quartalen

 

WM Sachwert Fund

Segment: Photovoltaik, Wasserkraft, Windkraft, Energieeffizienz

AIF mit EU Paßporting

Renditeerwartung; 5% - 7% p.a.

 

WM Neue Energien Sachwert Polizze

Segment: Photovoltaik, Wasserkraft, Windkraft, Energieeffizienz

Mindestbeteiligung: ab 2.500 Euro oder 50 Euro monatlich

Renditeerwartung; 5% - 7% p.a.

 

Windgas in wenigen Jahren preiswerter als Erdgas

Neue Studie zu Kosten von erneuerbarem Wasserstoff

Erneuerbarer Wasserstoff kann schon in den 2030er-Jahren günstiger zur Verfügung stehen als fossiles Erdgas. Das belegt eine neue Kurzstudie des Berliner Analyseinstituts Energy Brainpool im Auftrag von Greenpeace Energy. Während die Preise für Erdgas bis 2040 kontinuierlich steigen – von derzeit rund zwei Cent auf dann 4,2 Cent pro Kilowattstunde (kWh) –, sinken die Produktionskosten für auf Basis von Grünstrom erzeugtem Wasserstoff – oder Windgas – im gleichen Zeitraum von aktuell rund 18 auf dann 3,2 bis 2,1 ct/kWh, errechneten die Spezialisten.

„Windgas wird genau zu dem Zeitpunkt kostengünstiger als die fossile Alternative, wenn es unverzichtbar wird, um volle Versorgungssicherheit in einem erneuerbaren Stromsystem zu gewährleisten“, sagt Greenpeace Energy-Vorstand Sönke Tangermann. „Damit das gelingt, muss die Bundesregierung in dieser Legislaturperiode die nötigen Rahmenbedingungen für den Ausbau der Windgas-Technologie schaffen.“ Dazu zählen für Greenpeace Energy zum Beispiel klare Ziele für die Senkung der CO2-Emissionen und den Ausbau von Erneuerbaren Energien in allen Wirtschaftsbereichen, um die nötigen Investitionen in Windgas anzureizen. 

„Elektrolysegase erneuerbaren Ursprungs werden wettbewerbsfähig. Erdgas zu nutzen hingegen wird immer teurer. Heutige Investitionen in die Elektrolyse-Technologie zahlen sich langfristig aus“, sagt Energy Brainpool-Studienautor Fabian Huneke. „Im Energiesystem von morgen wird es weltweit günstiger sein, Elektrolysegase aus Wind- und Solarstromüberschüssen zu produzieren als für fossiles Erdgas und verbundene CO2-Emissionen zu bezahlen“. Laut Studie werden die erwarteten Kostensenkungen möglich durch eine industrielle Serienfertigung von Elektrolyseuren, eine stetig steigende Effizienz der Technologie und immer häufiger auftretende Stromüberschüsse.

Der Bedarf an erneuerbarem Wasserstoff ist in allen Wirtschaftssektoren sehr hoch: Im Stromsektor gewährleistet Windgas, das in großen Mengen im Gasnetz eingespeichert werden kann, die Versorgungssicherheit. Nur mit Windgas als Speichertechnologie lassen sich Dunkelflauten – das heißt Phasen mit wenig Wind und Sonne - von bis zu zwei Wochen zu vertretbaren Kosten überbrücken. Zugleich ist es nötig, um die CO2-Emissionen etwa im Flug- oder Schiffsverkehr, in der Stahlproduktion oder der Chemieindustrie zu senken. In diesen Bereichen hat die Energiewende bislang praktisch nicht stattgefunden. Grüner Wasserstoff kann dort jeweils fossile Rohstoffe ersetzen – als Grundlage erneuerbarer Treibstoffe oder für wichtige Chemieprodukte wie Dünger und diverse Kunststoffe.

Hintergrund:

Der Preisberechnung für Erdgas liegen steigende CO2-Zertifikatspreise bei Erdgas (106,8 €/t CO2 im Jahr 2040, lt. 
        International Energy Agency, 2017) zugrunde.

Die Kurzstudie „Auf dem Weg in die Wettbewerbsfähigkeit: Elektrolysegase erneuerbaren Ursprungs“ können Sie auf
unserer Webseite herunterladen

 

Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne jederzeit zur Verfügung.

 

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