Logo WM Maierhofer AG

WM AG-Newsletter-System


WM AG Newsletter 27/2018 – Österreich will 100.000-Dächer-Photovoltaikprogramm auflegen

Newsletter Header 02

Newsletter 27/2018

09. April 2018

Österreich will 100.000-Dächer-Photovoltaikprogramm auflegen

 

Sehr geehrte Damen und Herren!

Die österreichischen Ministerien für Nachhaltigkeit und Tourismus sowie für Verkehr, Innovation und Technology haben einen Entwurf für die Klima- und Energiestrategie (IKES) des Landes mit dem Titel „Mission 2030“ vorgestellt.

Die endgültige Fassung soll im Juni vorliegen. Ziel ist es, Österreichs Stromversorgung bis 2030 auf 100 Prozent erneuerbare Energien umzustellen.

Ein Teil des Vorhabens ist die Auflage eines „100.000-Dächer-Photovoltaik und Kleinspeicher-Programms“. Zwar hätten im Jahr 2016 die insgesamt 125.000 in Österreich installierten Photovoltaikanlagen 1.096 MW erreicht, womit 1.096 GWh Strom erzeugt worden sei. Dennoch entsprach die Erzeugungsquote lediglich „einem Anteil von einem Prozent am heimischen erneuerbaren Endverbrauch“, so das Strategiepapier. 

Dabei sei die öffentliche Akzeptanz für Photovoltaik sehr groß: 83 Prozent der Einwohner „wollen Strom aus Österreich und 95 Prozent wollen Grünstrom“. Der Ausbau von Photovoltaik diene der Erhöhung der Eigenversorgung und leiste somit auch einen Beitrag zur „systemischen Entlastung des Verteil- und Übertragungsnetzes“. 

Ergänzend zu den Investitionsförderungen des 100.000-Dächer-Photovoltaikprogramms soll eine Steuerbefreiung für den Eigenverbrauch von selbsterzeugtem Strom sowie die Beseitigung von Investitionshindernissen im Wohn- und Anlagenrecht, Gebäude als Energieerzeuger unterstützen. Diese Impulse würden den „kosteneffizienten Ausbau von Photovoltaik beschleunigen“.

Bereits derzeit ist die Eigenstromproduktion der ersten 25.000 Kilowattstunden steuerbefreit. Damit sind vor allem Kleinerzeuger steuerlich begünstigt. Der Wegfall der Eigenstrombesteuerung soll im Rahmen der Steuerstrukturreform behandelt werden.

Der österreichische Bundesverband Photovoltaic (PVA) begrüßt grundsätzlich die Photovoltaik betreffenden Teile der Klima- und Energiestrategie, „besonders die darin zementierte Regierungsvereinbarung, mit dem dezidierten Ausbauziel von 100 Prozent erneuerbaren Strom bis 2030“. Allerdings erwarte der Verband noch weitere Klärung zur Ausgestaltung des 100.000-Dächer-Programms in dem sich nunmehr anschließenden Konsultationsprozess. 

„Die neuerlich angekündigte Abschaffung der Besteuerung von eigenständig produziertem und selbstständig konsumiertem Strom wäre mit der herrschenden Parlamentsmehrheit sofort machbar“. Nach Angaben von Hans Kronberger vom PVA leide derzeit das Gewerbe „unter dem Interregnum zwischen der auslaufenden Förderung und dem Start der neuen Förderung“. Durch die noch vorhandenen bürokratischen Hürden verzögerten sich Förderzusagen und das Gewerbe sei sowohl bei der Speichertechnologie als auch bei der Anlageninstallation „derzeit so gut wie stillgelegt“. Daher brauche die Branche „dringend Abhilfe“.

#mission2030 (pdf)

Klima- und Energiestrategie für Photovoltaik begrüßenswert - Zementierung der Regierungsvereinbarung für sauberen 
        Strom

Greenpeace Österreich legte eine Analyse zur „#mission2030“ vor und sprach von einem „Totalversagen der Regierung“.

 

Die WM AG bietet Ihnen und Ihren Kunden folgende Möglichkeiten in den Zukunftsmarkt „Erneuerbare Energien“ zu investieren.

AL Energie Effizienz Handels GmbH

Segment: Energieeffizienz, Regelenergie, Energiebedarfsanlagen

Mindestbeteiligung: ab 2.500 Euro

Renditeerwartung; 6,7% p.a.

 

PV Plus Nachrangdarlehen 

Segment: Finanzierung von PV Anlagen

Mindestbeteiligung: ab 500 Euro bis max. 20.000 Euro je Investor

Renditeerwartung;  4% p.a. bei einer Laufzeit von 4 Quartalen

 

WM Sachwert Fund

Segment: Photovoltaik, Wasserkraft, Windkraft, Energieeffizienz

AIF mit EU Paßporting

Renditeerwartung; 5% - 7% p.a.

 

WM Neue Energien Sachwert Polizze

Segment: Photovoltaik, Wasserkraft, Windkraft, Energieeffizienz

Mindestbeteiligung: ab 2.500 Euro oder 50 Euro monatlich

Renditeerwartung; 5% - 7% p.a.

 

Photovoltaik verzeichnete 2017 die größten Zubauraten unter den Erneuerbaren

Um 32 Prozent ist die installierte Photovoltaik-Leistung IRENA zufolge im vergangenen Jahr gewachsen, auf fast 400 Gigawatt weltweit.

Die Windenergie konnte nur um zehn Prozent zulegen, alle Erneuerbaren zusammen nur um rund acht Prozent. Der große Erfolg für die Photovoltaik geht vor allem auf die Kostensenkungen in den vergangenen Jahren zurück.

Bis zum Ende des Jahres 2017 stieg die weltweite Erzeugungskapazität für erneuerbare Energien um 167 Gigawatt auf insgesamt 2179 Gigawatt. Dies entspricht in etwa einem Wachstum von acht Prozent, wie aus den am Donnerstag veröffentlichten neuen Daten der Internationalen Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA) hervorgeht. Demnach legte vor allem die Photovoltaik zu, die im vergangenen Jahr die installierte Leistung um 32 Prozent steigerte, gefolgt von der Windenergie mit einem Zuwachs um zehn Prozent. Einen riesigen Sprung in der Photovoltaik habe dabei vor allem Brasilien gemacht, dass im vergangenen Jahr mit einem Gigawatt den Zubau im Vergleich zum Vorjahr verzehnfacht habe.

Den größten Photovoltaik-Zubau verzeichnet mit 72 Gigawatt Asien, davon 53 Gigawatt in China (+68 im Vergleich zu 2016), 9,6 Gigawatt in Indien (+100 Prozent) und sieben Gigawatt in Japan (+17 Prozent). Neben diesen drei Ländern sowie Brasilien installierten fünf weitere Länder 2017 mehr als ein Gigawatt: USA mit 8,2 Gigawat, die Türkei mit 2,6 Gigawatt, Deutschland mit 1,7 Gigawatt, Australien mit 1,2 Gigawatt und Südkorea mit 1,1 Gigawatt.

„Diese jüngsten Daten bestätigen, dass die globale Energiewende dank rasch fallender Preise, technologischer Verbesserungen und einem zunehmend günstigeren politischen Umfeld schnell voranschreitet“, sagte IRENA-Generaldirektor Adnan Amin. Die sinkenden Stromgestehungskosten spielten dabei in den vergangenen Jahren vor allem der Photovoltaik in die Karten. IRENA zufolge sanken diese zwischen 2010 und 2017 in der Photovoltaik um 73 Prozent, in der Windenergie hingegen nur um rund ein Viertel. Damit liegen die beiden Technologien inzwischen im Kostenbereich der fossilen Energieerzeugung.

Die Zahlen deuten an, dass in den kommenden Jahren der Ausbau-Vorsprung der Windenergie weiter sinken könnte. Diese kam bis Ende 2017 auf eine insgesamt installierte Leistung von 514 Gigawatt, die Photovoltaik auf 397 Gigawatt. Den größten Anteil an den insgesamt installierten Erneuerbaren-Anlagen hat jedoch mit Abstand die Wasserkraft mit insgesamt 1152 Gigawatt Leistung, die jedoch im Vergleich zu Photovoltaik und Windenergie mit rund 20 Gigawatt im vergangenen Jahr vergleichsweise wenig zulegen konnte.

Regional schreitet der Erneuerbaren-Zubau vor allem in China voran. IRENA zufolge ist 2017 in fast die Hälfte der weltweit neuen Erneuerbaren-Kapazitäten im Reich der Mitte aufgebaut worden, zehn Prozent wurden in Indien installiert. Asien kommt mit 106 Gigawatt auf einen Anteil am weltweiten Erneuerbaren-Zubau von 64 Prozent, 2016 lag der Anteil noch bei 58 Prozent. Zum Vergleich: In Europa wurde den Zahlen zufolge im vergangenen Jahr Erneuerbaren-Anlagen mit insgesamt 24 Gigawatt zugebaut, in Nordamerika 16 Gigawatt.

IRENA erfasste in ihrem Bericht auch die Off-Grid-Kapazitäten. Demnach gibt es weltweit netzunabhängige Inselanlagen mit einer Gesamtkapazität von 6,6 Gigawatt, das wären zehn Prozent mehr gegenüber dem Vorjahr. Rund 146 Millionen Menschen nutzen netzunabhängige erneuerbare Energien, heißt es in dem Bericht.

 

 

Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne jederzeit zur Verfügung.

 

Ihr Team der WM AG

Unsere Produktempfehlungen sowie das Bestellformular finden Sie bei den weiterführenden Links unter Downloads

Diese Kurzinformationen entsprechen keinem Verkaufsprospekt. Sie dienen der Information über die darin beschriebenen unternehmerischen Beteiligungen. Die hier gemachten Angaben stellen keine Anlageberatung dar. Eine Anlageentscheidung kann auf Basis dieser Informationen nicht begründet werden. Maßgeblich ist allein der nach den Vorschriften des Kapitalmarktgesetzes (KMG) erstellte, kontrollierte und veröffentlichte Verkaufsprospekt, welcher auch ausführliche Informationen zu den Risiken der Beteiligungen enthält. Diese stellt Ihnen Ihr Berater gerne zur Verfügung. Zeichnungen können nur in Verbindung mit dem veröffentlichten Verkaufsprospekt erfolgen. Interessierten Anlegern wird empfohlen, vor einer Beteiligung die steuerlichen Folgen mit ihren Steuerberatern zu erörtern. Aussagen und Angaben dieser Kurzinformationen enthalten Risiken und Unsicherheiten, auch ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist möglich. Annahmen können nicht als Garantie verstanden werden, dass die tatsächliche Entwicklungen den Planungen entsprechen. Die veröffentlichten Verkaufsprospekte, die Gesellschaftsverträge, die sonstigen Unterlagen sowie alle weiteren Informationen betreffend der Beteiligungsangebote stehen Ihnen bei der WM Maierhofer AG, Bräuhausgasse 37, 1050 Wien, kostenlos zur Verfügung.

 

Weitere Informationen

www.wm-ag.at

Fragen

Ihr Kontakt zu uns

WM Maierhofer AG

Bräuhausgasse 37
1050 Wien, Österreich

Tel.: +43 (1) 713 01 04 - 0
Fax: +43 (1) 713 01 04 - 99
Mail: office@wm-ag.at
Web: www.wm-ag.at

Weiterführende Links

Erfahren Sie mehr rund um geschlossene Fonds auf unserer Webpage:

Alle Newsletter News Downloads Aktuelle Fonds

Diese E-Mail enthält zum Teil persönliche Informationen. Wenn Sie nicht der richtige Adressat sind oder diese E-Mail irrtümlich erhalten haben, informieren Sie uns bitte. über das Internet versandte Emails können leicht unter fremden Namen erstellt oder manipuliert werden. Aus diesem Grunde bitten wir um Verständnis, dass wir zu Ihrem und unserem Schutz die rechtliche Verbindlichkeit der vorstehenden Erklärungen und äußerungen ausschließen. Unsere Tätigkeit umfasst weder eine Rechts- noch eine Steuerberatung, sondern ist lediglich als ergänzende Information für Vertriebspartner, Banken und Versicherungsmakler im Finanzdienstleistungsbereich, gedacht. Maßgeblich ist immer der Hauptprospekt bei Angabe von konkreten Objekten oder Fonds.

Disclaimer: WM Maierhofer AG garantiert nicht die Vollständigkeit, Richtigkeit und Aktualität der in diesem Schreiben zur Verfügung gestellten Daten. WM Maierhofer AG erbringt keine Beratung und Empfehlung. Daher führt die Gesellschaft keine Plausibilitätsprüfungen der Beteiligungsangebote durch. Für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der von Dritten zur Verfügung gestellten Unterlagen, Daten und Fakten übernimmt WM Maierhofer AG keine Haftung, soweit nicht eine Kardinalpflicht verletzt worden ist oder Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit der WM Maierhofer AG, ihrer gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen vorliegen. Dies gilt insbesondere für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der Beteiligungsunterlagen. Für Vermögensschäden haftet WM Maierhofer AG nur, soweit eine Kardinalpflicht verletzt wurde oder Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit der Gesellschaft, ihrer gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen vorliegen. Die Haftung ist begrenzt auf die Höhe des vertragstypischen, vorhersehbaren Schadens. WM Maierhofer AG haftet nicht für entgangenen Gewinn, mittelbare Schäden, Mangelfolgeschäden und Ansprüche Dritter. Kardinalpflichten im Sinne dieser Regelung umfassen neben den vertraglichen Hauptleistungspflichten auch Verpflichtungen, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglichen und auf deren Einhaltung der Auftraggeber regelmäßig vertrauen darf.