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WM AG Newsletter 16/2018 – Solarstrom erreicht Preisniveau von Windstrom

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Newsletter 16/2018

26. Februar 2018

Solarstrom erreicht Preisniveau von Windstrom

 

Sehr geehrte Damen und Herren!

Solarstrom erreicht Preisniveau von Windstrom

Auktionsgewinner bieten Durchschnittspreis von 4,3 Cent je Kilowattstunde / Branchenverband sieht darin einen Meilenstein der Energiewende und fordert Lösen bestehender Photovoltaik-Bremsen.

Solarstrom aus neu geplanten großen Solarparks erreicht in Deutschland das Preisniveau von Elektrizität aus Windparks. Dies geht aus den Ergebnissen jüngster Ausschreibungen der Bundesregierung hervor: Nach Angaben der Bundesnetzagentur liegt der durchschnittliche Zuschlagspreis bei neu geplanten Photovoltaik-Kraftwerken bei 4,3 Cent, bei Windparks bei 4,6 Cent je Kilowattstunde. Strom aus neuen Öko-Kraftwerken unterschreitet damit die Erzeugungskosten von Strom aus neuen Kohlekraftwerken.

 

Als Meilenstein der Energiewende und Sternstunde für den Klimaschutz bezeichnet Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft e. V. (BSW-Solar) das Erreichen der Kostenparität. Dieses sei das Ergebnis einer beispiellosen Kostensenkung infolge herausragender Innovationen und eines sehr harten Wettbewerbs. Körnig: „Beide Technologien ergänzen sich gut und stehen bereit, künftig eine zentrale und deutlich stärkere Verantwortung für unser Energiesystem zu übernehmen, preiswert, sicher und umweltfreundlich.“ 

Der BSW appelliert an die Bundesregierung, bestehende Ausbaubremsen für die Solarenergie nunmehr schnell zu lösen. „Diese stammen aus einer Zeit, als Photovoltaik noch teuer war. Davon kann nun keine Rede mehr sein. Nur mit einer schnellen Anhebung der Auktionsvolumen und einer Beseitigung von Investitionsbarrieren auch im Gebäudesektor kann Solarenergie den notwendigen Beitrag zum Klimaschutz leisten“, so Körnig. 

Im jüngst ausgehandelten Koalitionsvertrag haben sich Union und SPD das Ziel gesetzt, das im Jahr 2030 auf 65 Prozent heraufgesetzte Ökostromziel unbedingt zu erreichen. Die noch zum Klimaziel 2020 klaffende Lücke soll mittels Sonderausschreibungen verkleinert werden. Der BSW begrüßt die geplante Aufstockung der Ausschreibungsvolumen.

 

Gemeinsame Ausschreibungen, in denen Wind- und Solarkraftwerke in den direkten Wettbewerb zueinander gestellt werden, lehnt der Verband hingegen ab. Der notwendige verstärkte Ausbau beider EE-Technologien auf Augenhöhe und ihre intelligente Kombination sowie Integration ins Energiesystem ist so nicht erreichbar. 

Nach übereinstimmender Einschätzung von Wissenschaftlern des Fraunhofer Instituts für Solare Energiesysteme (ISE) und anderer Forschungseinrichtungen muss der jährliche Ausbau der Solarenergie in Deutschland vervielfacht werden, um die Klimaziele zu erreichen. Neben ihren geringen Erzeugungskosten besticht die Photovoltaik durch ihre hohe Verbrauchsnähe und Akzeptanz bei der Bevölkerung. Zusammen mit dem Einsatz von Speichern und der Digitalisierung kann sie den Netzausbaubedarf deutlich verringern. 

Hintergrund 

Lagen die Preise von Solarstrom zur Jahrtausendwende noch bei deutlich über 70 Cent je Kilowattstunde, so liegen sie aus neuen Solarparks der Megawattklasse nach der aktuellen Veröffentlichung der Auktionsergebnisse mit nunmehr rund vier Cent je Kilowattstunde mehr als 90 Prozent darunter. Zum Vergleich: Strom aus neuen Kohlekraftwerken kostet rund 6 Cent je Kilowattstunden, unter Einbeziehung von Gesundheits- und Klimafolgekosten rund 15 Cent je Kilowattstunde. 

Photovoltaik trägt derzeit zu rund sieben Prozent zum Nettostromverbrauch Deutschlands bei. Ihr Ausbau wurde unter anderem mittels stark begrenzter Auktionsvolumen, zahlreicher Marktbarrieren und einer finanziellen Belastung der solaren Eigen- und Direktversorgung vor fünf Jahren politisch stark ausgebremst.

      

 

Die WM AG bietet Ihnen und Ihren Kunden folgende Möglichkeiten in den Zukunftsmarkt „Erneuerbare Energien“ zu investieren.

AL Energie Effizienz Handels GmbH

Segment: Energieeffizienz, Regelenergie, Energiebedarfsanlagen

Mindestbeteiligung: ab 2.500 Euro

Renditeerwartung; 6,7% p.a.

 

PV Plus Nachrangdarlehen 

Segment: Finanzierung von PV Anlagen

Mindestbeteiligung: ab 500 Euro bis max. 20.000 Euro je Investor

Renditeerwartung;  4% p.a. bei einer Laufzeit von 4 Quartalen

 

WM Sachwert Fund

Segment: Photovoltaik, Wasserkraft, Windkraft, Energieeffizienz

AIF mit EU Paßporting

Renditeerwartung; 5% - 7% p.a.

 

WM Neue Energien Sachwert Polizze

Segment: Photovoltaik, Wasserkraft, Windkraft, Energieeffizienz

Mindestbeteiligung: ab 2.500 Euro oder 50 Euro monatlich

Renditeerwartung; 5% - 7% p.a.

 

Neues Solarmodul ohne Lichtreflexionen

Das neue POWER Deflect Modul ist mit speziellem nichtreflektierendem Solarglas verarbeitet.

Zusätzlich zum Vorteil, dass das Glas keine Lichtreflexionen zulässt, besitzt das Deflect Solarglas einen sehr hohen solaren Transmissionsgrad und zählt damit zu den absoluten Hochleistungsgläsern für die Photovoltaik. So ist es KIOTO SOLAR auch möglich, das absolute Leistungsoptimum aus dem Modul herauszuholen - das Modul erzeugt bis zu 300 Wp Strom.

Das Power Deflect Modul eignet sich perfekt für Orte, wo keinerlei Reflexionen von den Modulen zurückgeworfen werden dürfen, wie beispielsweise bei Flughäfen, neben Straßen und Wohnsiedlungen. Dank Einsatz des speziellen Deflect-Glases können sogar die strengen EASA-Spezifikationen (European Aviation Safety Agency) eingehalten werden, so KIOTO SOLAR in einer Pressemeldung.

2017 Rekordjahr für Transaktionen in der Erneuerbare-Energien-Branche

Umfrage: Deutschland und China 2018 im Fokus der Investoren

Der Bereich Erneuerbare Energien stößt bei Investoren auf immer größeres Interesse. Diese beabsichtigen im Jahr 2018 vor allem in Deutschland und China weiter in diesem Sektor zu investieren. Das zeigt die KPMG-Analyse „Great expectations – Deal making in the renewable energy sector“, für die Interviews mit 200 Investoren geführt und Zahlen von Merger Market ausgewertet wurden. Demnach hat die Zahl der M&A-Deals im Bereich Erneuerbare Energien 2017 mit 406 Transaktionen (Gesamtvolumen 40,1 Milliarden Euro) einen neuen Höchststand erreicht.

Jeweils 40 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass 2018 vor allem in Deutschland und China die Zahl der entsprechenden M&A-Deals am stärksten steigen wird. Michael Salcher, Head of Energy & Natural Resources bei KPMG in Deutschland: „Die Voraussetzungen könnten für einen Markt kaum besser sein. Spätestens seit dem Pariser Klimaabkommen ist klar, dass der Trend auch weltweit hin zu den Erneuerbaren Energien unumstößlich ist. Das Wachstum wird politisch forciert. Angesichts der Energiewende in Deutschland ist es nachvollziehbar, dass das Interesse der Investoren an Projekten im Bereich Erneuerbare Energien hierzulande ungebrochen ist.“

 

China stößt wegen seiner langfristigen Strategie für erneuerbare Energien auf ähnliches Interesse. Die Regierung plant im Rahmen ihres 13. Fünfjahresplans, umgerechnet 377 Milliarden US-Dollar in erneuerbare Energien zu investieren und die installierte Kapazität bis 2020 auf 680 GW zu erhöhen.

 

Rückenwind der Investoren für Offshore-Windprojekte

Bezogen auf die Teilsektoren sagen 43 Prozent der Befragten, dass die Offshore-Windenergie in den nächsten 12 Monaten den größten Anstieg bei Fusionen und Übernahmen verzeichnen wird, gefolgt von Wasserkraft (39 Prozent) und Photovoltaik (16 Prozent).

 

Steigende Bewertungen erwartet

Über 80 Prozent aller Befragten erwarten für die kommenden zwei Jahre steigende Bewertungen vor allem für Offshore-Projekte und im Bereich Photovoltaik. Annette Schmitt, Partnerin im Bereich Deal Advisory von KPMG: „Wer als großer Player im Bereich der Erneuerbaren mitmischen möchte, kommt nicht um Investitionen in Offshore-Windenergieparks darum herum. Ähnliches gilt auch für großflächige Photovoltaikprojekte, die in Deutschland beispielsweise durch das neue Auktionsverfahren und aussichtsreiche Ausschreibungsflächen eine Renaissance erleben könnten.“ 

 

 

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