Logo WM Maierhofer AG

WM AG-Newsletter-System


WM AG Newsletter 6/2018 – Neue Aufgaben für nachhaltiges Biogas in der Energiewende

Newsletter Header 02

Newsletter 06/2018

22. Jänner 2018

Neue Aufgaben für nachhaltiges Biogas in der Energiewende

 

Sehr geehrte Damen und Herren!

 

Neue Aufgaben für nachhaltiges Biogas in der Energiewende

Strom aus Biogas statt aus Kohle muss Wind- und Sonnenstrom unterstützen. Nachhaltig durch Nachrüstung bestehender Biogas-Anlagen und mit Ökologischen Leitplanken.

Klimaschutz muss jetzt umgesetzt werden! Strom aus Biogas statt aus Kohle muss Wind- und Sonnenstrom unterstützen. Nachhaltig durch Nachrüstung bestehender Biogas-Anlagen und mit Ökologischen Leitplanken.

 

Mit zunehmendem Fortschritt der Energiewende erhält Biogas neue wichtige Aufgaben in einer sicheren nachhaltigen Stromversorgung für Deutschland. Strom aus Wind und Sonne hängen ab von Tageszeit, Wetter und Jahreszeit. Flexible und richtig gesteuerte Biogasanlagen ergänzen die Stromversorgung durch die fluktuierende Wind- und Sonnenenergie. Aber Biogasanlagen können ihre Fähigkeiten bislang nur völlig unzureichend nutzen, weil zu viele Kohlekraftwerke den Markt mit Klima-schädlichem Strom überschwemmen. 

 

Richard Mergner, Landesbeauftragter des BUND Naturschutz in Bayern e.V., fordert klare Entscheidungen für den Klimaschutz: „Ohne Kohleausstieg ist kein Klimaschutz möglich! Das Abschalten der Kohlekraftwerke ist dringend notwendig, damit sich möglichst schnell eine auf Erneuerbaren Energien beruhende Stromversorgung entwickeln kann. Nur ein schneller Kohleausstieg kann den Umbau auf flexiblen Betrieb von Biogasanlagen in Deutschland beschleunigen. Ein flexibler bedarfsgerechter Betrieb von Biogasanlagen benötigt zusätzliche Investitionen für neue Motoren und neue Gasspeicher zur Erweiterung der elektrischen Leistung, um den Strom aus Biogas verstärkt dann zu liefern, wenn kein Strom von Sonne und Wind kommt. Aber wegen des Überangebots von Strom aus Kohlekraftwerken fehlen hierzu die wirtschaftlichen Anreize. Damit alle Biogasanlagen in Zukunft die Lücken im Angebot von Strom aus Wind und Sonne füllen können, braucht es Anreize von den Strommärkten durch Abschalten der Kohlekraftwerke!“

 

„Ein nachhaltiger Einsatz der Biogastechnologie bedeutet dabei für uns auch, dass möglichst viel der bei der Verstromung anfallenden Wärme genutzt wird. Die Flächen für Intensivkulturen, wie z.B. Mais, zur Energiegewinnung dürfen nicht mehr ausgeweitet werden. Gülle und Mist müssen stärker zum Einsatz kommen, ohne dabei eine stärkere Konzentration von Tierhaltung zu fördern. Wir benötigen eine Verbesserung der Artenvielfalt in der Agrarlandschaft durch mehr Blühkulturen oder auch neue Energiepflanzen, wie zum Beispiel die Durchwachsene Silphie. Die Ökologisierung der Biogasnutzung ist möglich und notwendig. Dies muss klar geregelt, finanziell angereizt und verständlich beworben werden“, so Mergner weiter.

 

Auch der Hauptgeschäftsführer des Fachverband Biogas e.V., Claudius da Costa Gomez, fordert die Reduzierung des Angebots von konventionell erzeugtem Strom: „Kohlekraftwerke müssen für die Reduktion der Kohlendioxid-Emissionen abgeschaltet werden. Eine verlässliche Stromversorgung aus Erneuerbaren Energien ist möglich, wenn wir alle Schrauben intelligent justieren. In einem ersten Schritt muss durch die Herausnahme von dreckigem Kohlestrom der Strommarkt geöffnet werden für die neuen Lieferanten Wind, Sonne und Biogas. Dabei sind Biomasse und Biogas Energiespeicher für Sonnenenergie. Dadurch hat Biogas eine wichtige Funktion, weil der Energieträger verlustfrei speicherbar und flexibel in seiner Nutzung ist. Biogasanlagen können schon heute ohne Probleme Tages- und Wochenschwankungen ausgleichen. Selbst jahreszeitliche Schwankungen können durch entsprechende Fütterung der Anlagen ausgeglichen werden.“

 

Robert Bugar, Geschäftsführer der Agrikomp GmbH, Merkendorf, Landkreis Ansbach, fordert einen echten Markt für erneuerbaren Strom: „Echte Flexibilisierung der Biogasanlagen ist ein dringendes Thema. Derzeit werden die bestehenden Anlagen überbaut, aber in der Praxis noch zu wenig flexibel gefahren, weil die Marktimpulse fehlen. Wir sollten auf die Weiterentwicklung des Flexibilisierungsprozesses drängen. Die Rahmenbedingungen müssen so angepasst werden, dass wir die Anlagen zukünftig über die Markterlöse finanzieren können. Dies kann funktionieren, wenn der Strom in windarmen und sonnenschwachen Zeiten auch einen höheren Marktwert bekommt. Dann wären nicht mehr auf staatlich vorgegebene Förderung angewiesen.“

 

Uwe Welteke-Fabricius, von den Flexperten und Mitglied im Bundesarbeitskreis Energie des BUND e.V., konkretisiert die wichtige energiewirtschaftliche Funktion von Biogas: „Es ist wichtig, dass Politik und Gesellschaft den besonderen Wert von Biogas erkennen. Biogasstrom wurde bisher oft als Grundlastversorgung gesehen, aber in Zukunft gibt es immer mehr Zeiten, in denen Wind und Sonne den kompletten Strombedarf decken. Biogas muss sich auf den zukünftigen Bedarf einstellen. Betreiber werden ihre Stromerzeugung zukünftig auf 5 – 8 Stunden Spitzenlast am Tag umstellen. In der Flexibilisierung speisen die Blockheizkraftwerke (BHKW) der Biogasanlagen in Zeiten des hohen Bedarfes ein und ruhen bei ausreichend Strom aus Wind und Sonne. In der Zwischenzeit wird das Biogas in den großen Gasblasen gespeichert. Institute und Praktiker forschen daran, die Substratvorräte flexibel verfügbar zu machen. Versuchsanlagen können die Biogasproduktion bereits heute innerhalb von Stunden drastisch steigern, innerhalb eines Tages etwa verdoppeln. Damit wird es möglich, bei einer Kälteperiode oder einer Dunkelflaute die Wärme- oder Stromerzeugung auch über mehrere Tage hinweg sicherzustellen. Schon heute ist jede fünfte Biogasanlage für den flexiblen Betrieb gerüstet. Bis 2020 könnte die Biogasbranche über die Hälfte ihrer Anlagen aus der bisherigen Grundlastfahrweise heraus auf bis zu 10 Gigawatt Spitzenlast umstellen, das ist circa ein Fünftel der Spitzenlast in Deutschland.“

 

Die größten Potentiale für eine schnelle Reduktion des Treibhausgases Kohlendioxid liegen im Energiesektor. Die kommende Bundesregierung muss vor 2020 weitere Kohlekraftwerke abschalten, damit den Kohleausstieg einleiten und vor 2030 abschließen. Deutschland muss Verantwortung zeigen und darf sein eigenes Klimaziel für 2020, also 40 Prozent weniger Emissionen von Treibhausgasen, nicht über Bord werfen.        

 

Die WM AG bietet Ihnen und Ihren Kunden folgende Möglichkeiten in den Zukunftsmarkt „Erneuerbare Energien“ zu investieren.

 

AL Energie Effizienz Handels GmbH

Segment: Energieeffizienz, Regelenergie, Energiebedarfsanlagen

Mindestbeteiligung: ab 2.500 Euro

Renditeerwartung; 6,7% p.a.

 

PV Plus Nachrangdarlehen 

Segment: Finanzierung von PV Anlagen

Mindestbeteiligung: ab 500 Euro bis max. 20.000 Euro je Investor

Renditeerwartung;  4% p.a. bei einer Laufzeit von 4 Quartalen

 

WM Sachwert Fund

Segment: Photovoltaik, Wasserkraft, Windkraft, Energieeffizienz

AIF mit EU Paßporting

Renditeerwartung; 5% - 7% p.a.

 

WM Neue Energien Sachwert Polizze

Segment: Photovoltaik, Wasserkraft, Windkraft, Energieeffizienz

Mindestbeteiligung: ab 2.500 Euro oder 50 Euro monatlich

Renditeerwartung; 5% - 7% p.a.

 

 

Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne jederzeit zur Verfügung.

 

Ihr Team der WM AG

Unsere Produktempfehlungen sowie das Bestellformular finden Sie bei den weiterführenden Links unter Downloads

Diese Kurzinformationen entsprechen keinem Verkaufsprospekt. Sie dienen der Information über die darin beschriebenen unternehmerischen Beteiligungen. Die hier gemachten Angaben stellen keine Anlageberatung dar. Eine Anlageentscheidung kann auf Basis dieser Informationen nicht begründet werden. Maßgeblich ist allein der nach den Vorschriften des Kapitalmarktgesetzes (KMG) erstellte, kontrollierte und veröffentlichte Verkaufsprospekt, welcher auch ausführliche Informationen zu den Risiken der Beteiligungen enthält. Diese stellt Ihnen Ihr Berater gerne zur Verfügung. Zeichnungen können nur in Verbindung mit dem veröffentlichten Verkaufsprospekt erfolgen. Interessierten Anlegern wird empfohlen, vor einer Beteiligung die steuerlichen Folgen mit ihren Steuerberatern zu erörtern. Aussagen und Angaben dieser Kurzinformationen enthalten Risiken und Unsicherheiten, auch ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist möglich. Annahmen können nicht als Garantie verstanden werden, dass die tatsächliche Entwicklungen den Planungen entsprechen. Die veröffentlichten Verkaufsprospekte, die Gesellschaftsverträge, die sonstigen Unterlagen sowie alle weiteren Informationen betreffend der Beteiligungsangebote stehen Ihnen bei der WM Maierhofer AG, Bräuhausgasse 37, 1050 Wien, kostenlos zur Verfügung.

 

Weitere Informationen

www.wm-ag.at

Fragen

Ihr Kontakt zu uns

WM Maierhofer AG

Bräuhausgasse 37
1050 Wien, Österreich

Tel.: +43 (1) 713 01 04 - 0
Fax: +43 (1) 713 01 04 - 99
Mail: office@wm-ag.at
Web: www.wm-ag.at

Weiterführende Links

Erfahren Sie mehr rund um geschlossene Fonds auf unserer Webpage:

Alle Newsletter News Downloads Aktuelle Fonds

Diese E-Mail enthält zum Teil persönliche Informationen. Wenn Sie nicht der richtige Adressat sind oder diese E-Mail irrtümlich erhalten haben, informieren Sie uns bitte. über das Internet versandte Emails können leicht unter fremden Namen erstellt oder manipuliert werden. Aus diesem Grunde bitten wir um Verständnis, dass wir zu Ihrem und unserem Schutz die rechtliche Verbindlichkeit der vorstehenden Erklärungen und äußerungen ausschließen. Unsere Tätigkeit umfasst weder eine Rechts- noch eine Steuerberatung, sondern ist lediglich als ergänzende Information für Vertriebspartner, Banken und Versicherungsmakler im Finanzdienstleistungsbereich, gedacht. Maßgeblich ist immer der Hauptprospekt bei Angabe von konkreten Objekten oder Fonds.

Disclaimer: WM Maierhofer AG garantiert nicht die Vollständigkeit, Richtigkeit und Aktualität der in diesem Schreiben zur Verfügung gestellten Daten. WM Maierhofer AG erbringt keine Beratung und Empfehlung. Daher führt die Gesellschaft keine Plausibilitätsprüfungen der Beteiligungsangebote durch. Für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der von Dritten zur Verfügung gestellten Unterlagen, Daten und Fakten übernimmt WM Maierhofer AG keine Haftung, soweit nicht eine Kardinalpflicht verletzt worden ist oder Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit der WM Maierhofer AG, ihrer gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen vorliegen. Dies gilt insbesondere für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der Beteiligungsunterlagen. Für Vermögensschäden haftet WM Maierhofer AG nur, soweit eine Kardinalpflicht verletzt wurde oder Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit der Gesellschaft, ihrer gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen vorliegen. Die Haftung ist begrenzt auf die Höhe des vertragstypischen, vorhersehbaren Schadens. WM Maierhofer AG haftet nicht für entgangenen Gewinn, mittelbare Schäden, Mangelfolgeschäden und Ansprüche Dritter. Kardinalpflichten im Sinne dieser Regelung umfassen neben den vertraglichen Hauptleistungspflichten auch Verpflichtungen, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglichen und auf deren Einhaltung der Auftraggeber regelmäßig vertrauen darf.