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WM AG Newsletter 3/2017 - Atomkraft weltweit in der Krise / Photovoltaik in zehn Jahren weltweit billigste Energiequelle

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Newsletter 03/2017

09. Jänner 2017

  

Atomkraft weltweit in der Krise / Photovoltaik in zehn Jahren weltweit billigste Energiequelle

 

Sehr geehrte Damen und Herren!

 

Die Entwicklung der letzten Jahre zeigt dass die herkömmliche Energieerzeugung aus fossilem Brennstoff oder aus Atomkraft sukzessive durch erneuerbare Energien abgelöst werden.

 

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Atomkraft weltweit in der Krise

„Die japanische Atomenergie ist am Ende“ titelt die „Zeit“ in ihrer Neujahrsausgabe. Auch französische, schweizerische und englische Atomkraftbetreiber haben immer größere finanzielle Schwierigkeiten. Ohne staatliche Gelder geht nirgendwo mehr ein Atommeiler ans Netz. Ein Kommentar von Franz Alt

Deutschland  steigt bis 2022 komplett aus der Atomkraft aus. Die „Japan Times“ prophezeit, dass Japans Premierminister Abe 2017 wegen seiner Unterstützung der Atomenergie die Wahlen verlieren könnte, denn selbst in seiner eigenen Partei sei die Mehrheit inzwischen gegen Atomenergie. In den nächsten 15 Jahren müssen weltweit aus Sicherheits- und Altersgründen mehr als die Hälfte aller AKW vom Netz.

Hinzu kommt, dass es global kein einziges Endlager für Atommüll gibt und die erneuerbaren Energien immer preiswerter werden.

Aus all diesen Gründen brach Ende Dezember 2016 der Börsenkurs des japanischen Atomkonzerns Toshiba  um 40% ein. Vorher war bekannt geworden, dass die Kosten für zwei von Toshiba in den USA geplanten AKWs weit höher sein werden als bisher angegeben und sich die Bauzeiten enorm verlängern werden – wie überall auf der Welt. 

Die Rating-Agenturen Standard & Poor´s und Moody´s haben daraufhin die Bonität von Toshiba herabgestuft. Die Börsenkurse von Deutschlands Atomkonzernen RWE und E.ON sind in den letzten 15 Jahren um bis zu 80% abgestürzt.

Japan kämpft nicht nur mit der Toshiba-Krise, sondern seit der Fukushima-Katastrophe immer noch und immer mehr mit der Tepco-Krise, dem anderen Atomriesen im Land der aufgehenden Sonne. Toshiba hatte schon früher seine Bilanzen um weit über eine Milliarde Dollar geschönt. Von den 54 japanischen AKWs hat allein Toshiba 22 gebaut. Jetzt aber ist das Vertrauen in die Atomriesen und in die Attraktivität der Atomenergie bei den Aktionären zerstört.

Anfang November 2016 hatte mich der Bürgermeister von Fukushima, Kaoru Kobayashi, zu einem Vortrag über erneuerbare Energie und gegen Atomkraft eingeladen. Es kamen 300 Bürgermeister aus Japan und 100 weitere aus der ganzen Welt. 

Dabei sagte Kobayashi, die Fukushima-Schäden werden schon jetzt auf über 100 Milliarden Dollar geschätzt, 150.000 Gebäude seien zerstört worden, Tausende Umgesiedelte seien krank. Die psychischen Schäden wie Depressionen, Angstzustände und Traumata seien am schlimmsten. Die atomare Verstrahlung breite sich noch weiter aus – der Region Fukushima stehe die strahlende Zukunft erst noch bevor. 

Als ich anschließend darauf hinwies, dass sich „das Märchen vom billigen Atomstrom“ längst als Lüge erwiesen habe, meinte ein Besucher: „Dieses Märchen glaubt spätestens jetzt in Japan kaum noch jemand. 80% der Japaner sind heute gegen Atomenergie – ähnlich wie in Deutschland. Nur die derzeitige  Regierung hat das noch nicht begriffen“.

Die Veranstaltung stand unter dem Motto „Community Power“ und meinte damit, dass die Kommunen künftig ihre Energieversorgung selbst in die Hand nehmen – zu 100% erneuerbar. 2017 hat in Japan der Atomstrom noch einen Anteil von 0,9 % am Gesamtstromverbrauch. Es waren mal über 30%.

Japans ökonomische Kernschmelze ist ein weiterer Rückschlag für die globale Atomlobby.

 

Photovoltaik in zehn Jahren weltweit billigste Energiequelle

Einem Bericht von Bloomberg New Energy Finance zufolge ist die Solarenergie auf besten Weg, weltweit billiger als Kohlestrom zu werden. Das liege an drastisch fallenden Kosten sowohl in der Lieferkette als auch beim Endprodukt Solaranlage. 

Die massiv fallenden Preise im vergangenen Jahr waren ein weiterer Durchbruch für die Photovoltaik. Zu den bemerkenswertesten Schlagzeilen gehörten drei Weltrekorde für neue Niedrigpreise - zuerst in Dubai, dann in Mexiko und schließlich in Abu Dhabi, wo ein Ausschreibungsgebot von 2,42 Dollar-Cent pro Kilowattstunde einen Zuschlag bekam. 

In einer aktuellen Analyse gehen die Marktanalysten von Bloomberg New Energy Finance (BNBF) nun davon aus, dass der durchschnittliche Preis für Solarstrom den durchschnittlichen Preis von Kohlestrom in den kommenden zehn Jahren weltweit unterbieten wird. Das ist nachvollziehbar, wenn man berücksichtigt, dass diese Grenze in einigen Regionen der Welt schon überschritten wurde. 

Seit dem Jahr 2009 seien die Preise für Solarstrom im Schnitt um 62 Prozent gefallen, so BNEF. Für Anlagen mit mehr als einem Megawatt Leistung liege der durchschnittliche Preis pro installiertem Watt derzeit bei etwa 1,14 US-Dollar. Bis 2025 soll dieser Wert nochmal um 36 Prozent auf 73 Cent pro Watt sinken. Natürlich werden die Preissenkungen in verschiedenen Ländern mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten ablaufen. Eines der letzten Länder werde demnach China sein. Dort werde Solarstrom voraussichtlich erst im Jahr 2030 billiger als Kohlestrom werden, während dies in vielen anderen Regionen deutlich früher der Fall sein wird.

 

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